Der Methodenkompass für team-orientiertes Selbstcoaching

Einer der zentralen Gründe warum Unternehmen Coaches und Berater einsetzen ist, dass diese über Wissen und Erfahrung verfügen, welche Methode oder Intervention in welcher Situation sinnvoll eingesetzt werden kann.

Die Auswahl der geeigneten Methode durch den Coach steht dabei auf drei Säulen:

  • Der Coach kennt die Ausgangssituation des Kunden
  • Der Coach weiß, in welche Richtung die Veränderung gehen soll
  • Der Coach bildet eine Hypothese, welches Hindernis der Veränderung im Wege steht

Ob diese Hypothese richtig ist, zeigt sich selbst bei erfahrenen Coaches allerdings erst beim Einsatz der Methode. Zeigt sich nicht das erwartete Ergebnis, wird die Methode verändert und erneut versucht.

Aber lässt sich die Suche nach der passenden Methode nicht auch ohne Beratung realisieren? Wie muss ein Ansatz für ein team-orientiertes Selbstcoaching aussehen?

Selbstorganisiertes Teamcoaching in der integralen Organisationsentwicklung

Setzt ein Unternehmen oder Team auf Integrale Organisationsentwicklung, dann hat es zu Beginn im Rahmen der Leitbildentwicklung konkrete und relevanten Aspekte für die eigene Wertschöpfung erarbeitet. Auf jedem der Aspekte wurde der IST Zustand formuliert und eine mehrstufige Visionen entwickelt. Die ersten beiden Säulen sind damit vorhanden, sowohl Ausgangssituation als auch Veränderungsrichtung sind dem Team bekannt.

Bleibt die spannende Frage – wie kommt das Team zu einer Hypothese, bzw. braucht es überhaupt eine Hypothese? Oder ist es nicht ausreichend hinlänglich genau das Hindernis beschreiben zu können?

Die integrale Skalierung ermöglicht genau das. Das Team formuliert welcher der definierten Aspekte aktuell am stärksten die Veränderung verhindert. Das Team ist damit in der Lage das Hindernis sowohl aus Sicht der vier Quadranten zu verorten und sogar weiterführend auch auf konkrete Aspekte einzugehen. In einem selbstorganisierten Prozess ist damit auch die dritte Säule der Methodenauswahl realisiert.

Jetzt fehlt nur noch, dass es eine Datenbank gibt, welche allen verfügbaren Methoden (und das sind wirklich viele) zuordnet, für welche Aspekte und Quadranten sie geeignet sind und wie die Wirkung, die Wirkrichtung und der Ursprung sind.

Genau das soll der Methodenkompass der Integralen KATA leisten. Unser Ziel ist diese Funktionalität über einen frei zugänglichen Community Ansatz zu entwickeln.

Das heißt, wir stellen die Struktur und erste Inhalte zur Verfügung, Anwender der Integralen KATA können zum einen weitere Methoden hinzufügen, bei welchem wir Lektoratsfunktionen übernehmen. Viel mehr Wert sind aber Rückmeldungen der Anwender, wie gut und einfach eine Methode in einem spezifischen Umfeld funktioniert hat. So entsteht ein dynamischer Methodenpool inklusive sinnvoller Einsatzszenarien.

Der Methodenkompass enthält eine Methodenbeschreibung oder den Link auf die orginäre Beschreibung soweit verfügbar. Zusätzlich eine Bewertung des Schwierigkeitsgrades und die Information ob der Einsatz eines externen Moderators oder Coaches hilfreich oder dringend empfohlen wird.

Aus Sicht der Wirkweise möchten wir unterscheiden, ob die Methode primär auf Erkenntnis, Veränderung oder Konfliktlösung abzielt. Außerdem werden wir Ursprungs- und Zielquadranten benennen und ob es eine Wirkrichtung durch die Qudranten gibt.

Teams, welche Veränderung zur Routine gemacht haben, können damit jederzeit und selbstorganisiert bei erkannten Hindernisse die passende Methode dazu suchen. Sie können selbst entscheiden, ob Sie externe Unterstützung dafür einsetzen, oder es erst einmal mit einer moderationsfreien Methode versuchen.

Bis es soweit ist vermitteln wir Teams das notwendige analoge Knowhow, um auch ohne digitalen Methodenkompass wirksame Methoden auszuwählen, oder wir begleiten Sie in dieser Rolle ein Stück Ihres Weges.


Du hast Lust Dich technisch in diese Community einzubringen? Dann schau Dir doch mal unsere Suche nach einem App-/Softwareentwickler an. Wir freuen uns auf Deinen Kontakt.

Photo by Devon Janse van Rensburg on Unsplash

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